Halb-nackte, Vegane Yogini am Strand rettet Kaninchen in China!

Self marketing – in der modernen Welt geht es um Aufmerksamkeit. Wie überzeuge ich DICH in meine Yogastunde zu kommen? Wie behalte ich DICH als Kundin? Wie zeige ich DIR, dass DU mich brauchst?

In einem Marketingkurs für YogalehrerInnen hat eine Yogini Mega-Star  (über 40,000 Likes auf FB übrigens) folgendes empfohlen: vermarkte Dich auf Social Media im Verhältnis 1/10 – das heißt 1 Post über mich und mein Kursangebot. 9 Posts über was anders.

Nun was kommt dabei raus? Heute hatte ich Langeweile schrieb alles auf, was mir einfiel.

(Klicke drauf, für Details)

My_Social_Media_Yoga_Experience__Categories_of_Post-3

Ja super. Rette die Welt, esse Vegan und das alles bitte in einem Armbalance am Strand in deiner Unterhose. Oh – und nicht vergessen dabei Rumi zu zitieren.

Social Media Yoga hat wenig mit meiner persönlichen Erfahrung von Yoga zu tun.

“Mir gefallen” die Kategorien:

  • Die „Good Fun“ Posts – und das meine ich ehrlich. Ich mag Fotos von normalen Leuten, die gerade Spaß haben – ob beim Yoga üben oder sonst wo.
  • „Come to my“ Kurs, Master Class, usw. Posts. Ich will wissen wer gerade wo unterrichtet. Ich komme oder empfehle Dich weiter.

Falls wir uns auf Social Media treffen, werde ich auch solche Themen posten.

Und der Rest? Never say never. Ein Fotoshooting erlaube ich mir sicherlich noch – vielleicht sogar in Thailand am Strand. Es lässt sich nicht ausschließen, dass ich ein Yoga Buch mit Vorwort von George Clooney mache.  Katzenfotos mag ich auch. Aber die Welt möchte ich nicht retten. Was Du isst und trägst geht mich auch nichts an.

Mein Ziel bleibt eins: Yoga zu unterrichten. Und Yoga heißt für mich weiterhin Verbindung mit der eigenen Seele, mit der eigenen „Ich bin“ Kraft und mit der eigenen Schöpferkraft. Das was übrig bleibt – z.B. die Welt retten – da vertraue ich lieber auf die Kraft, die uns erschaffen hat. Sie scheint mir weit voraus zu sein .

Nichtsdestotrotz (I love that word!), wenn Du auf Facebook bist,  sende mir ein „Friend request.“ So kannst Du eventuell schnell sehen, wo ich gerade unterrichte. Und vielleicht mal ein Foto von meinen Füßen auf der Matte auch bewundern.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s